Was prägt die Epoche des Sturm und Drang?
Die Epoche des Sturm und Drang spielte sich zwischen 1767 und 1785 ab, also in der Zeit der Aufklärung. Diese Epoche entwickelte sich als Gegenreaktion zur Aufklärung, aufgrund dessen extremen Auswüchsen. Der Sturm und Drang ist eine junge Bewegung zu Zeiten der französischen Revolution. Die vorherrschenden literarischen Formen waren das Fragment, der Briefroman, die Lyrik sowie das Drama (bürgerliches Trauerspiel). Typische Autoren des Sturm und Drang sind Schiller, Goethe, Lenz, Klinger und Bürger. Das Bewusstsein ging eindeutig gegen die Aufklärung und sollte das Genie des Menschen betonen. Besonders typisch war der Leitsatz „Die Stimme des Herzens ist ausschlaggebend für die vernünftige Entscheidung.“ Man verachtete die Götter und wollte durch die Literatur im Sturm und Drang die Leser moralisch bilden sowie eine Gleichheit schaffen. Generell wurde der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum thematisiert, also der moralische Bürger gegen die Vorherrschaft des Adels. Weitere Themen des Sturm und Drangs sind die Liebe, Gesellschaft, Natur und Empfindungen. Außerdem noch die Freiheit und der Pantheismus.
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