Ist es leicht eine Mutter zu sein?
Mütter haben meist ein Lieblingsthema: Ihre Kinder. Hier wird sich untereinander ausgetauscht was die Kleinen mal wieder angestellt oder erreicht haben. Generell kann man sagen, es ist leicht eine Mutter zu sein. Man kann es sich zumindest sehr leicht machen. Was allerdings sehr schwer ist, ist eine gute Mutter zu sein.
Eine Mutter, die sich um ihr Kind sorgt, mit ihm etwas unternimmt, es fördert, es beschützt, es für die Zukunft vorbereitet. Damit sich kinderlose mal vorstellen können was eine Mutter so tagtäglich zu leisten hat. Dazu muss noch gesagt werden, dass der Haushalt grundsätzlich zu den Aufgaben der Mütter gehört und die meisten Mütter heutzutage auch noch berufstätig sind (zumindest Teilzeit). Sind die Kinder noch klein, muss man sich natürlich rund um die Uhr um sie kümmern und steht Tag und Nacht auf Abruf bereit. Man kann die Kinder in diesem Alter nicht alleine lassen, muss sich also rund um die Uhr nach dem Kind richten und seine eigene Freizeit/Hobbys vergessen. Fängt das Kind langsam an sich zu entwickeln, fängt der besonders schwierige Teil an: Die Erziehung. Das beginnt mit Kleinigkeiten wie z.B. dem Kind etwas verbieten, dass Kind beim Spielen auch mal verlieren lassen, etc.
Man sollte das Kind nicht zu sehr verwöhnen und es schon früh fördern. Das schwierigste ist dann das Kind auf die Zukunft vorzubereiten. Sein oder ihr Selbstbewusstsein so zu stärken, dass es Versuchungen (Drogen, etc.) widersteht sowie einen guten Schulabschluss und einen sicheren Job anstrebt. Außerdem muss natürlich die soziale Kompetenz der Kinder aufgebaut werden. Man soll teilen können, Diskussionen lösen, sich aber auch durchsetzen können und seine Meinung vertreten. Man hat also als Mutter neben dem Aspekt der Sicherheit, da man das Kind immer beschützen muss, noch die Aufgabe einen eigenständigen Menschen zu „formen“. Das schwierigste ist allerdings die Sorge um das Kind. Was tun, wenn es doch abrutscht und in die falschen Kreise gerät? Was tun, bei Schwierigkeiten in der Schule? Was tun, wenn das Kind nicht mehr hört? All diese Krisensituationen müssen bewältigt werden. Dieser Fulltime Job ist der schwierigste den man sich vorstellen kann. Allerdings ist es gleichzeitig auch der Job, der am erfüllendsten sein kann. Ein Lächeln des Kindes, oder ein stolzes Gesicht nach einem erlangten Erfolg und schon vergisst man die gesamten Mühen.
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